AUSTRALIEN 2005

die "Zweite"........
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gruebel,gruebel
 
Sydney Oper

 
16.2.2005 – 20.03.2005
 

Natürlich..

. . . . . . .   ist jeder von uns „gezeichnet“ als wir gegen 19:00 in unsere Flugzeugsitze fallen. Keiner hat in den vergangen 24 Stunden mehr als 2 Stunden geschlafen. Nur Kolja scheint das alle nichts auszumachen, er sitzt kaum, und schon ist er in tiefen Schlaf gefallen.
Freitag gegen 7:00 Australische Zeit, mit fast 10stündige Verspätung treffen wir in Sydney ein. Die Zollkontrolle verläuft diesmal schnell und problemlos. Aber wir haben es gar nicht so eilig, denn auch wenn wir die Zimmer ja schon für die vorherige Nacht gebucht und bezahlt haben, wird man die Räume nicht für uns freigehalten haben. Die normale Eincheck- Zeit ist bei 13:00 Uhr.
Mit einem der privaten Shuttle Buss fahren wir zum „DARLING Harbour Hotel“ wie der Name schon sagt, es liegt nicht weit vom Hafen. Der hektische junge Mann an der Rezeption erklärt als erstes, die Räume sind noch nicht fertig, und will uns zum Frühstücken „schicken“. Aber erst möchte ich klären wie das mit den Zimmern ist, denn er hat nicht den von BOOMERANG hinterlegten Voucher aus dem hervorgeht dass die Zimmer bereits bezahlt sind. Und im übrigen benötigen wir dieses Gutscheinheft dringend, denn darin müssen sich die Voucher für die Übernachtung in Darwin und die weitere Übernachtung in Sydney befinden. Ich bin schon ziemlich sauer, der junge Mann ist so hektisch und nervös dass er mir nicht richtig zuhört. Dann fällt mir ein dass ich von BOOMERANG eine Telefonnummer ihrer australischen Partner bekommen habe. Die sind zwar in Perth aber vielleicht  kann ich dort erfahren  wo unsere Voucher sind. Das Münztelefon in der Lobby nimmt nur 50cent Stücke das erfahre ich allerdings erst, als bereits 2 Dollar eingeworfen habe. Aber auch bei meinem nächsten Versuch mit der richtigen Münze, meldet sich in Perth nur der Anrufbeantworter, der mir vorschlägt meine Wünsche aussprechen, man würde mich später zurück rufen, aber was heißt nun „später“. Frustriert gehe ich wieder zur Rezeption und wieder gerate ich an den Hektiker. Ich halte ihm mein Schreiben von BOOMERANG unter die Nase und erkläre ihm, er möchte bei der Vertretung in Perth anrufen und nach unserem Voucher fragen. Und da plötzlich geht bei im ein „Licht“ auf, er stürzt zu einer großen Schublade und zupft einen Briefumschlag raus, unsere Gutscheine!!  Aber, obwohl wir nun alles geklärt haben inklusive Frühstück, und der Deskman hat auch unser Gepäck verstaut, finde ich das Hotel nicht so toll. Jedenfalls können wir nun gelassen den Rest des Tages genießen. Die Sonne steht mittlerweile gleißend hell am strahlend blauen Himmel. Ein „Bild“ das ich seit 11/2 Jahren in der Erinnerung habe, ich könnte meinen, ich bin gar nicht weg gewesen!

Sydney

Wir laufen am Hafen in Richtung Oper, Gerald und Kolja mit Riesenschritte voran, als ob sie auf der Flucht sind. Bonsai bemerkt grinsend, ob die Zwei wohl an einem Tag Sydney erkunden wollen? Später suchen wir uns ein schattiges Plätzchen in einem der zahllosen Cafes entlang der Kaimauer. Es herrscht reges Treiben, Designer gekleidete Business People aus den umliegenden Büro-und Bankentempeln, verbringen ihren Lunch zwischen Rucksacktouristen
in Jesuslaschen mit verfilzten Rasterlocken.   Alle gehen freundlich und höflich mit einander um. Ich trainiere meine Zunge in der englischen Aussprache, was wohl nicht zu überhören ist, denn die junge Bedienung fragt uns sofort, in akzentfreiem Deutsch, was wir denn wohl trinken wollen, und seit wann wir in Sydney sind. Sie macht seit einigen Monaten Holiday und working, und ist erst seit zwei Wochen in der Stadt, vorher war sie zusammen mit ihrem Freund auf einer Bananenplantage. Sich schüttelnd, erzählt sie uns von der Arbeit dort: Die kleinen Bananenstauden werden, um gleichmäßiger zu reifen, in große, Mülltüten ähnliche Plastiksäcke verpackt, und so hängen sie monatelang an den Stauden. Oben in der Plastikhülle bildet mit fortschreitendem Wachstum eine Mulde. In der sich nicht nur Regenwasser, Spinnen und sonstiges Krabbelzeug sammelt. Das ekligste ist sicherlich der Urin der Ratten und überhaupt sitzen wohl auch lebendige Ratten auf den Säcken. Und wenn die Stauden geerntet werden läuft der „zusätzliche Ballast“ dem Erntehelfer über die Schulter, oder es springt auch mal eine Ratte über den Kopf. Igitt, das ist wirklich ekelig ! Nach einem kurzweiligen, abwechslungsreichen Tag treffen wir uns gegen 20:00 zum Abendessen in dem Bistro neben unserem Hotel, nur Kolja schläft schon, ihm reichte heute ein Bic Mac! Außer Stefan und Ulrike, Lichtschutzfaktor 30, sind wir alle von der Sonne gezeichnet. Gerald hat trotzt Mütze eine rote Stirn, Jürgen hat´s auf der Nase, Bonsai ist braun geworden. Meine Oberarme sind krebsrot. Auch wir sind alle etwas platt und rechnen mal kurz; in Deutschland ist es jetzt Freitagmorgen 6:00, wir haben am Mittwochmorgen um 6:00 Uhr Hamburg verlassen, also sind wir nun 48 Stunden „on Tour“, na ja, dafür sind wir dann doch noch ganz schön fit.

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