|


NAVIGATION
327 Jahre
Motorradbegeisterung
auf einem Bild



Hongkong


|
|
Der Schaden an einem Hydrauliksystem ist doch größer als erwartet. In der Lobby erwartet Sie ein kleiner Imbiss“
Sehr ruhig und gesittet verlassen alle das Flugzeug, jeder ist sich im klaren, lieber jetzt den Schaden bemerken, als wie in der Luft.
Und als ich den großen Ölfleck unter dem rechten Triebwerk sehe, rege ich mich nicht großartig darüber auf, dass wir unseren Anschlussflug in HK nun bestimmt nicht kriegen.
Auf meine Frage wie es nun weiter geht, antwortet mir eine junge Frau von „Cathay“ freundlich: Machen Sie sich keine Gedanken, wir haben Hongkong über die Verspätung informiert, man wird alles dort regeln“
Das Bodenpersonal schafft kistenweise Getränke und Kaffee ran, in großen
Bottichen schwimmen heiße Würstchen, so ist für den Moment für unser Wohl gesorgt.
Aber natürlich frage ich mich, wie wird es weiter gehen, und auch als gegen 17:00 Uhr, mit nun dreistündiger Verspätung unser Flug Nr. CX 288 in Richtung Hongkong startet, bin ich nicht richtig beruhigt, denn unser Anschlussflug wird sicher nicht warten.
Fast zwölf Stunden später, im Anflug auf Lantau bin dich dann doch ganz relaxt, irgendwie werden wir schon weiter kommen, die Chinesen werden uns nicht dabehalten wollen,
die haben ja genug Einwohner.
So genieße und bestaune ich die Skyline von HK mit den unzähligen Hochhäusern.
Der Flughafen befindet sich ja auf einer künstlichen Landzunge, ist also beidseitig von Wasser umgeben, und auf dem herrscht reges Treiben.
Große chinesische Dschunken mit geblähten Segeln zwischen Fischerkähnen, Fähren,
und PS-starken Motorbooten.
Dazwischen dann auch noch Ruderkähne die von einer Person gesteuert werden.
Wer in der Stadt keinen Platz findet, weicht anscheinend auf das Hafenbecken aus, es herrscht ein unglaublicher Trubel.
Als wir dann endlich das Flugzeug verlassen können umfängt mich absolute Ruhe.
Auch die beiden kleinen Chinesinnen in ihren roten Uniformen die uns am Ende eines langen Ganges mit, wie immer, freundlichem Lächeln empfangen, sprechen sehr leise.
So dass ich schon glaube mich verhört zu haben, denn eine von ihnen drückt mir einen Voucher mit der Aufschrift AIRPORT HOTEL in die Hand, gleichzeitig fragt sie nach den anderen Teilnehmern unserer siebenköpfigen Reisegruppe.
Und dann begreife ich endlich, unser Weiterflug nach Sydney startet erst um
19:10, jetzt haben wir etwa 11:00 am (Ortszeit) Die Gutscheine berechtigen uns,
Zimmer im Airport Hotel zu beziehen . So traben wir dann, mit unserem
Handgepäck, durch lange, verglaste, Gänge zur Hotelrezeption.
Hier tauschen wir
den Voucher gegen Zimmerschlüssel, und einen Lunchgutschein bekommen wir auch
noch. Für uns ist klar, schlafen hat macht keinen Sinn! In Windeseile beziehen
wir die Zimmer, und dann unter die Dusche, und damit sind die Lebensgeister
wieder geweckt, unglaublich was kaltes Wasser bewirken kann! Haben wir das Jahr
des Hahnes?
Die
Hotelhalle ist mit viel rot und gold geschmückt. Der große Hahn bildet den Mittelpunkt. Nach einer Stunde treffen wir
uns in der Lobby. Zwei Rolltreppen tiefer finden wir nach einigem Suchen das
Restaurant. Das dort aufgebaute umfangreiche Lunchbüfett bietet viele asiatische
„Köstlichkeiten“ die ich nicht kenne. Und ich bin mir auch nicht so sicher dass
ich sie kennen lernen muss. Aber schließlich werden wir alle satt, und auch das
war eine aufregende Erfahrung. Ja, und dann beschließen wir, mit dem Airport
Express
Shuttle nach Kowloon zu fahren, einer der Stadtteile von HK, So hat auch Gerald
und Kolja „außerplanmäßig“ die Chance einen kleinen Blick in diese unglaublich
Stadt zu werfen. Wir hätten auch eine der zahlreichen Taxen nehmen können. Jetzt
kommt uns „Alten“ natürlich zu Gute, dass wir schon einmal vor 11/2 Jahren hier
gewesen sind. Fahrkarten kaufe ich bei einem netten Chinesen und bezahle mit
Kreditkarte. Wir finden auch schnell die Rolltreppen die in die Oberstadt
fahren.
Auch wenn ich es kaum glauben
kann, aber es gibt doch die eine oder andere Baulücke, ich schätze 150qm im
Grundmaß.

|