Sylvester   2008/09   

   Australien die "Fünfte"  in  Sydney !

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1-Aufbruchsstimmung; 2-Sydney; 3-Jahreswechsel in Sydney; 4-Neuseeland - die Südinsel: Christchurch; 5-Te Anau;
6-Queenstown; 7-Franz Josef-Punakaiki; 8-Motueka-Abel Tasman-NP-Greymouth: 9-Melbourne: 10-Tasmanien
11-Melbourne;Echuca;Grampians;Melbourne 12-Singapore;

38.500 Kilometer

Wir fliegen
um
die halbe
Welt


 

Und das sind "Wir"

 

 

 

 

 

STATIONEN

unserer

 REISE

Sydney



 

Kreufahrtzentrum,die grossen Schiffe passen nicht mehr rein

Die
"Millennium"
passt nicht
unter der
Harbour Bridge durch

The Rocks



In Sydney  verbringen wir die Sylvesternacht

 

Jetzt bummeln wir zu den alten Hafenanlagen, laufen unter der Harbour Bridge in Richtung Oper. Frank und Margret brauchen doch eine Weile um sich an die Skyline zu gewöhnen, sie hatten sich die Stadt nicht so riesig vorgestellt. Dann stürzen sich die Zwei auf den nächsten Geldautomaten, jetzt werden Aussie Dollar benötigt! Aber, oh Schreck, irgendwie haben sie den falschen Pin, oder die falsche Karte für den richtigen Pin? Jedenfalls ist nach dem dritten Versuch die Karte gesperrt. Gott sei Dank haben sie noch weitere Kreditkarten mit. Wir suchen uns ein Cáfe, bestellen den ersten „Long Black“ und das erste Bier, denn eigentlich ist ja schon Lunchtime. Margret entdeckt  ein Dinner-Angebot für die Sylvester Nacht. für 155$ (75€) Als wir dann das Plaket richtig lesen, sehen wir, das war leider dass Angebot für Weihnachten! „New Years Eve“ Dinner kostet 255$ und das ist dann doch entschieden zu teuer. Auch die zahlreichen Barkassen bieten eine Dinner Cruising für die Sylvesternacht an, da liegen die Preise zwischen 300 und 480$ pro Person, upps!
Mittlerweile steht die Sonne hoch am Himmel, und damit wird es auch zunehmend wärmer. Margret wird es besonders warm, ihr fällt ein, dass sie ja nicht nur eine lange Hose trägt, sondern auch noch eine Strumpfhose
– und Kniestrümpfe auch noch - !
Meine Füße wären ja schon verkocht!

Wir traben also zurück zum Hotel. Mit Erleichterung stelle ich fest, ganz so schlimm sind die Zimmer dann Gott sei Dank doch nicht! Weiße saubere Handtücher liegen auf den weiß bezogenen Betten. Die Bettwäsche ist gebügelt, was ich immer als sehr angenehm empfinde.
Das Bad ist zwar in allen Ecken mit Schimmel übersäht und ist ansonsten auch ziemlich altertümlich, aber jedenfalls kommt aus der Dusche Wasser. Wir werden es die drei Nächte wohl aushalten. Und als ich abends dann todmüde ins Bett falle, ist es mir sowieso egal!
Das morgendliche Frühstück ist dann aber doch ziemlich ungemütlich, der Kaffee weckt zwar alle Lebensgeister in mir, aber der Frühstücksraum ist grau und trist, ohne Fenster wirkt er eher wie eine Lagerhalle. Wir nehmen unser Essen mit vor die Tür, aber da bläst der Wind uns fast die Marmelade vom Toast, und dazu sitzen wir dann auch noch an der Hauptstraße. Also, erste Aufgabe, neue Frühstücksbude suchen, die wir dann auch im PADDY`S MARKET, schräg gegenüber finden.

 

 

 

 

 

 


In der nahe gelegenen Central Station kaufen wir uns für 16$ eine Tageskarte für die U-Bahn, und fahren nach Bondi Beach, einer der exklusiven Vororte von Sydney.

 

Hier findet man feinste weiße Sandstrände, edle Boutiquen,und wir finden auch ein nettes Restaurant in der 1. Etage mit Blick aufs Wasser, aber irgendwie gefällt mir Manly, am anderen Ende der Stadt, doch besser.












Bondi-Beach

Auf dem Rückweg steigen wir in Kings Cross aus, wir wollen uns für den Abend einen Platz suchen, von dem man gut auf die Harbour Bridge sehen kann.
Die Idee, direkt von Darling Harbour aus das Feuerwerk zu sehen, hatte ich schon Wochen vor unsere Abreise verworfen, auf allen Internetseiten war zu lesen, dass man da schon ab Mittag seinen Platz einnehmen muss! Aber so wichtig fanden wir alle das Feuerwerk dann auch nicht, um die Zeit mit Warten zu vertrödeln.

Hier in Kings Cross finden wir schon nach ca. 10 Minuten Fußweg einen kleinen, etwas erhöht liegenden Park, von wo aus wir den „Kleiderbügel“, wie die Brücke auch genannt wird, sehen können. Aber selbst hier stehen schon etliche Menschen mit Picknick Körben! Und außerdem stehen überall Schilder – Alkohol freie Zone – die entsprechenden Taschenkontrollen lässt jeder ohne Murren über sich ergehen. Zurück in unserem Hotel, versuchen wir noch einen Mittagsschlaf zu halten, klappt leider nicht wirklich. Schon am späten Nachmittag treffen wir uns wieder auf der Straße. Wir butschern noch ein bisschen durch die chinesischen Markthallen, trinken in der Bar neben dem Hotel noch etwas, und gerade als wir uns überlegen, dass wir nach dem Feuerwerk hierher zurückkommen, zieht uns der Barkeeper fast die Stühle unterm Hinterm weg. Lautstark verkündet er, wir schließen jetzt! Also kaufen wir ein paar Flaschen Bier und eine Flasche Wein im Bottleshop und verstauen die in unseren Zimmern.
Wieder fahren wir mit der U-Bahn nach Kings Cross. Sehr angenehm ist, dass niemand Knallkörper hat, es gibt in ganz Australien keine zu kaufen. Die Regierung hat Angst, dass aufgrund der Jahreszeit – Hochsommer – das ganze Land abgefackelt wird. Ohne Mühe finden wir gegen 22:00 in dem kleinen Park an der Viktoria Street genügend Platz, um in Ruhe auf das Feuerwerk zu warten. Hier stehen die unterschiedlichsten Menschen, Frauen in tief dekolletierten langen, oder auch superkurzen Abendkleidern, ganz viele Männer in sehr modischen Anzügen. Aber auch jede Menge „schillernder“ Transvestiten, die auf unglaublichen High Heels elegant über das Kopfsteinpflaster laufen. Manchen merkt man an, dass vielleicht doch etwas zu viel Alkohol auf Vorrat getrunken wurde. Auch etliche „working holiday“ Touristen finden sich ein. Mit einer jungen Frau aus Bremen komme ich ins Gespräch. Sie ist erst am Nachmittag in Sydney eingetroffen und wollte sich das Spektakel vom Botanischen Garten ansehen, der war aber schon um 15:00 wegen Überfüllung geschlossen. Nur die, die vor Wochen schon eine Eintrittskarte gekauft haben, kamen noch rein.
Die Bremerin erzählt mir, dass sie schon zum 3. Mal in Australien ist, immer für ein halbes Jahr, aber das erste Mal zu Sylvester! So richtig viel hat sie aber von Australien noch nicht gesehen, stelle ich während der langen Unterhaltung fest. Sicher, sie war am Ayers Rock und natürlich an der „Goldcoast“ ! Aber sie war weder im Lammington NP noch im Hunter Valley oder in den Grampians. Von dem blauen und grünen See in Süd-Australien hat sie noch nicht mal etwas gehört! Für sie steht „Party machen“ im Vordergrund! Okay, ich kann’s verstehen, für die National Parks hat sie noch Zeit genug

- sie ist gerade 22 Jahre alt –