
Auf der kleine Insel im Lake
Wakatipu befindet sich eine
Schaffarm. Hier dürfen nur
Passagiere, mit Eintrittskarte zur
Farm, von Bord. Und dort wird ihnen
dann im stündlichen Rhythmus, Schaf
scheren vorgeführt !


Am nächsten Tag macht nur Bonsai
eine Fahrt mit dem alten Steamer
über den Lake Wakatipu der mit 84
Kilometern der zweitlängste See
Neuseelands ist. An der größten
bekannten Tiefe misst er 410 Meter.

Zum Baden ist er selten geeignet,
die mittlere Wassertemperatur liegt
bei 12°, es handelt sich um
Gletscherwasser. Der See steigt und
fällt alle sechs Minuten um
normalerweise 7,5cm, manchmal aber
auch bis zu 20cm. Das hängt mit dem
Winddruck durch die umliegenden
Berge zusammen, haben
Wissenschaftler herausgefunden.

Frank, Margret, Jürgen und ich
bummeln auf getrennten Wegen ein
bisschen durch die kleine, mit
Touristen überschwemmte Stadt. Am
Abend haben wir nicht so richtig
Glück, mit der Wahl eines
Restaurants. Es ist laut, es zieht!
Frank möchte nur eine Kleinigkeit
essen - hat ja den ganzen Tag Zeit
zum Futtern gehabt- er bestellt
Chips mit Tomatensoße, und bekommt
mit Käse und Ketchup überbackene
Pommes.
Das Ganze macht einen leicht
breiigen Eindruck, und schmeckt so,
wie es aussieht, nicht besonders
appetitlich.

Wenn ich noch mal nach Neuseeland
kommen sollte, werde ich sicher
nicht wieder zwei Tage in Queenstown
zu bringen. Wenn man keine Lust auf
Bungee Jumping, Para gliding oder
Jet Boat fahren hat, ist die Stadt
nicht besonders aufregend.
Ich bin
froh, als wir am nächsten Morgen
weiterfahren, erst mal nur bis in
das nostalgische Arrotown. Hier
frühstücken wir, und Frank findet
seine „Sheep Whistle“. Hier kostet
die Pfeife aus Jade genau die Hälfte
von dem Preis in Queenstown. So
hatte es Murrary Lott ihm auch
erzählt, denn dort hatte Frank zum
ersten Mal versucht, der kleinen
grünen Flöte Töne zu entlocken, gar
nicht so einfach, wie er mit leicht
gerötetem Gesicht festgestellt hat.
In Arrotown kann man auch "Gold waschen"!
