Sylvester   2008/09   

   Australien die "Fünfte"  in  Sydney !

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1-Aufbruchsstimmung; 2-Sydney; 3-Jahreswechsel in Sydney; 4-Neuseeland - die Südinsel: Christchurch; 5-Te Anau;
6-Queenstown; 7-Franz Josef-Punakaiki; 8-Motueka-Abel Tasman-NP-Greymouth: 9-Melbourne: 10-Tasmanien
11-Melbourne;Echuca;Grampians;Melbourne 12-Singapore;

 


38.500 Kilometer

Wir fliegen
um
die halbe
Welt


 

Und das sind
"Wir"

 

 

 

 

STATIONEN

unserer

 REISE


Neuseeland



Frisch verliebt,
- in eine V-Strom-

Die Schafe am Straßenrand auf dem Weg nach Takaka interessieren niemanden. Bei uns hätte man die Straße schon großräumig gesperrt!

Ich hatte"two slices of toast with two slices of Cheesse" bestellt.
Na ja!


 

Mit dem Zug über den Athurs Pass nach Greymouth

Die lange
"one way bridge" bei Haas Pass
im Sonnenschein!

Motueka - NEUSEELAND - SÜDINSEL-Greymouth


 


 

Unser Erster Stop am nächsten Morgen, ist an den
"Pancake Rocks".
Die Felsen sind wirklich wie riesige Pfannkuchen geschichtet.
Ist der Himmel nun so blau wie das Meer, oder umgekehrt?


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


Vielleicht sind die Füße  daran schuld, - ich kann mich kaum aufs Fahren konzentrieren, oder ich bin einfach nur schusselig - jedenfalls bleiben wir fast ohne  Benzin liegen.
Eigentlich wollte ich in dem 50 Kilometer entfernten Westport tanken, aber da ist weit und breit nichts von Benzin zu sehen.
Auf unserem weiteren Weg gen Norden sind wir jetzt schon im Abel Tasman National Park. Die Straße ist so schön, führt uns kurvenreich durch dichten Regenwald, aber Tankstellen gibt es leider nicht. Oder vielleicht habe ich die Schilder übersehen?
Als ich aus den Augenwinkeln die gelbe Reserveleuchte auf meinem Tacho sehe, bekomme ich einen kleinen Schrecken, denn laut meiner Karte, müssen wir jetzt die „6“ verlassen und links weiter Richtung Norden fahren. Und dann sind es noch 50 Kilometer bis in den nächsten Ort.
Nun halten wir aber erst mal an, und ich höre erleichtert, dass ich als Einzige auf Reserve fahre. Bonsai hat in der V-Strom vermutlich noch 10 Liter, das beruhigt! Notfalls muß er vorfahren und Sprit besorgen. Trotzdem frage ich einen der Wohnmobilfahrer, die dort auch gerade anhalten. Unschwer ist an der Sprache zu erkennen, dass es sich um Osteuropäer handelt, und ihr Englisch ist noch schlechter als meins.
Aber irgendwie soll wohl in 30 Kilometern eine Tankstelle kommen, erzählt er mir.

In Murchison , es sind dann noch 50 Kilometer, finden wir alles was wir brauchen, Tankstelle und Café! Ich fülle in meine Maschine knapp 17 Liter, 18 soll der Tank normalerweise fassen.
Puh, Schwein gehabt! Nun können wir in aller Ruhe eine ausgedehnte Pause machen!




Auch hier in, Ngatimoti, wird die "one way bridge" durch eine zweispurige Brücke ersetzt. Das allgemeine  Verkehrsaufkommen hat wohl stark zugenommen.

 

 

 

Im „Equstrian Lodge Motel“ in Motueka erwartet uns eine blühende parkähnliche Gartenanlage, mit Pool und Barbecueplatz, ein wirklich tolles Ambiente.


Als ich uns an der Rezeption anmelde, geht der junge Mann mit, um mir die Zimmer zu zeigen. Und da verschlägt es mir fast die Sprache, das Apartment hat nur zwei Räume!
Ich fauche ihn an, das kann nicht sein, das habe ich nicht gebucht, „my friends will kill me“! Wir sind fünf Leute, das hier ist viel zu klein!
Einen Moment hört er mir staunend zu, dann klatsch er sich lachend auf die Schenkel, und mir anschließend kräftig auf die Schulter.
Dann prustet er los, oh, no problems, that is the single unit!
Und immer noch lacht er, ich nun allerdings auch!
Das Apartment für uns vier, hat dann drei schöne, große Räume!
Hier hätten wir es alle noch gut und gerne einen Tag länger ausgehalten, es ist ein guter Standort, um noch weiter nach Norden zu fahren. Da gibt es sicher noch wunderschöne Landschaften,
und wenn ich noch mal………!.


Am nächsten Morgen, fahren wir doch noch 60 Kilometer weiter nordwärts bis Takaka, um dort zu frühstücken. Eine tolle Straße mit wundervollen Ausblicken, und wenn dann auch noch die Sonne scheint! Dieses Happening können wir gleich doppelt genießen, denn wir müssen ja zurück an die südöstliche Küste.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 12.01.09, Sonntagabend, treffen wir nach 290 Kilometern im Bella Vista Motel in Blenheim ein.

Es ist der 15. Tag unserer Tour, aber auch gleichzeitig der letzte Abend mit unseren Motorrädern, die müssen wir morgen in Christchurch wieder abgeben.

Zu Blenheim, immerhin etwa 30.000 Einwohner, fällt mir eigentlich nur ein, dass es fast nicht möglich war, etwas Anständiges zu essen zu bekommen! Gelandet sind wir in einem Schnellimbiss ähnlichem Lokal. Die Wirtin war Kellnerin, Köchin, und Putzfrau, und wir die einzigen Gäste. Das Essen war okay, der Wein war grauslig! Aber immerhin hat sie uns noch ein paar Flaschen Bier verkauft, wofür sie normalerweise keine Lizenz hatte! Aufgrund dessen verpackt sie die Flaschen auch sorgsam in Plastiktüten. Und für heute hat sie ihr Geschäft gemacht, hinter uns wird abgeschlossen! Fazit, nach Blenheim muss ich nicht wieder!
Auch am nächsten Morgen haben wir nicht richtig Glück mit einer Frühstücksbude, wir tragen es mit Humor, wir sind alle dick genug. Auf der Küstenstraße A1, die hier am nördlichen Zipfel der Südinsel doch recht kurvig ist, genießen wir noch ein bisschen Seeluft!. Hinter Kaikorua biegen wir noch mal rechts auf die 70, die viel kleinere Straße führt uns durch eine schöne hügelige, allerdings total verdörrte Landschaft.
Am späten Nachmittag, ohne viel Sucherei, stehen wir, nach gesamt 2.300 Kilometern, in Christchurch vorm IBIS Hotel! Schnell einchecken, das Gepäck aufs Zimmer. Und dann bringen wir die Bikes zu John.
Am Abend bekommen wir seit langer Zeit mal wieder richtig leckeres Essen, beim Italiener gegenüber von unserem Hotel. Ein ausgezeichneter Service!

Pünktlich um 7:30 am nächsten Morgen holt uns ein Bus am Hotel ab und bringt uns zum Bahnhof. Wir machen heute eine Fahrt mit der nostalgischen Eisenbahn von Christchurch über den Athur Pass bis nach Greymouth und zurück. Die Tour hatte ich schon während unseres ersten Aufenthalts im Ibis gebucht.
Jetzt genießen wir die Landschaft mal aus einer ganz anderen Perspektive. Einige der Straßen und Schluchten erkennen wir wieder. Da sind wir vor wenigen Tagen mit den Bikes längs gefahren.

 

Vor ein paar Tagen sind wir mit den Bikes über diese Brücke in Greymouth gefahren, das war der Himmel allerdings sehr grau!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fahrt ist sicher ganz unterhaltsam, nur auf dem Rückweg werden die letzten zwei Stunden doch sehr lang. Zurück in Christchurch treibt uns der Hunger zu einem Mexikaner. Das Essen, na ja, so lala! Immerhin ist der Wein ganz gut! Aber der Knaller ist die Art, wie man versucht Touristen „abzuzocken“. Frank bezahlt für uns alle, und zwar bar. Wir sitzen mindestens noch 15 Minuten und warten auf seine 13,50$ Wechselgeld. Die Stühle um uns herum werden bereits hochgestellt, auf der Terrasse sind auch nur noch ein paar people. Und wir warten, und warten, bis uns dann der Kragen platz! Wir gehen in geballter „Ladung“ zum Tresen und sprechen den Kellner an, ach meint er, welches Geld? Ach, das Wechselgeld! Hab ich ganz vergessen, liegt bei meinem Kollegen am Tresen?!

 

Am nächsten Tag heißt es Abschied nehmen, auf Wiedersehen Neuseeland!
Land, der langen weißen Wolke!