Sylvester   2008/09   

   Australien die "Fünfte"  in  Sydney !

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1-Aufbruchsstimmung; 2-Sydney; 3-Jahreswechsel in Sydney; 4-Neuseeland - die Südinsel: Christchurch; 5-Te Anau;
6-Queenstown; 7-Franz Josef-Punakaiki; 8-Motueka-Abel Tasman-NP-Greymouth: 9-Melbourne: 10-Tasmanien
11-Melbourne;Echuca;Grampians;Melbourne 12-Singapore;


38.500 Kilometer

Wir fliegen
um
die halbe
Welt

Und das sind
"Wir"

 

 

 

 

STATIONEN

unserer

 REISE


Melbourne



Leuchtturm
am

Split Point

London Bridge

Zum Lunch fährt Chris mit uns in den Regenwald

Warten auf die "Straßenbahn"

 

 - Melbourne-Great Ocean Road -

Mittwoch 14.01.09 um 15:25 startet das Flugzeug, um uns nach Melbourne zu bringen. Wir fliegen mit der JET STAR Linie, eine „Billigtochter“ von Quantas! Hier fragt keiner der Flugbegleiter „ what would you like, fish or chicken? Coffee or Beer?“ Wenn man Essen oder etwas zum Trinken möchte, muß man es bezahlen.

Margret und Frank sitzen irgendwo ganz hinten. Bonsai sitzt ziemlich weit vorne, ich kann sein graues Haupt zwischen zwei Frauenköpfen entdecken. Neben mir auf dem dritten Platz, sitzt eine Neuseeländerin, die mir erzählt wie sehr sie es bedauert, dass es zwischen NZ und Tasmanien keine direkte Flugverbindung gibt. Als gebürtige Tasmanierin würde sie dann häufiger ihre Familie auf der Insel besuchen. Aber so ist es mehr als eine Tagesreise, auch heute muss sie auf dem Airport von Melbourne über 4 Stunden auf ihren Weiterflug nach Tasmanien warten. Von ihr bekomme ich auch noch ein paar Insider Tipps, was wir uns unbedingt ansehen sollten, wenn wir dann in 5 Tagen nach Tasmanien fliegen. Und mit so netten Gesprächen vergehen die knapp vier Stunden Flugzeit sehr schnell. Auf dem Weg zum Baggage Claim ist Bonsai bester Laune! Er hat mit Judge, die Frau die rechts von ihm saß, etliche VB Biere geleert. Von ihr stammt auch der Spruch: „Heineken Beer is a girls beer“. Judge ist wohl Anfang 60, sehr lebenslustig, und scheinbar gehört sie nicht zu den Ärmsten, wie man an ihrem Outfit erkennen kann. Sie ist gerade auf dem Weg zu einem ihrer Freunde, der in Melbourne lebt, häufig pendelt sie zwischen NZ, Melbourne und Tasmanien, da hat sie auch einen Freund, hin und her!. Aber Old Germany, ist dann doch vielleicht ein bisschen zu weit, so verabschieden sich Judge und Bonsai mit viel Gelächter auf dem Airport.

Für drei Nächte wohnen wir wieder in einem IBIS Hotel, direkt am Viktoria Market! Frank und Margret können sich nicht so recht mit Melbourne anfreunden. Ich kann es verstehen, auch ich habe zu der Stadt ein sehr gespaltenes Verhältnis. Für mein Gefühl, fehlt der der Stadt das „Zentrum“. Was sicher auch durch den Yarra River kommt, der die Stadt in zwei Hälften teilt, und was dazu führt, dass gerade wieder zwei wahnsinnige Beton-Brücken im Bau sind und das Bild verschandeln. Überhaupt, es werden überall riesige Bürotürme gebaut. Sogar das welthöchste Wohnhaus steht in Melbourne. Die historischen Gebäude rücken immer mehr in den Hintergrund.


15. Januar, morgens 7:00 pünktlich steht Chris Hammond von Wild Escape Wombat Tours http://www.wildwombatescapes.com/itinerary.html vorm Ibis Hotel, um uns zu einer eintägigen Bustour abzuholen.


 

 

 

 

 

 

Mit ihm fahren wir zur Great Ocean Road. Es wird ein toller Tag, selbst das Wetter spielt mit! Während unserer zweiten Australienreise 2005 hatten wir so schlechtes Wetter als wir in der Gegend waren! Damals  war es so kalt, dass wir die Sturzhelme aufbehalten haben. Und überhaupt habe ich die ganze, schon sehr kurvenreiche Straße, nicht in so toller Erinnerung. (Viele Baustellen, viel Verkehr)

 

 

 

 

 

Aber heute ist es einfach schön! Und Chris ist ein sehr netter Guide, der uns auch viele Informationen über Land und Leute vermittelt !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Er weiß auch, wo in der näheren Umgebung von Melbourne die Kängurus "Golf spielen" und  die Koalas träge in den Eukalyptusbäumen sitzen.

 



 

 

 

 

 

 





 

 

 

Den nächsten Tag lassen wir dann ganz relaxt angehen. Frank und Margret bummeln mehr als fünf Stunden über den unglaublichen Viktoria Market. Bonsai läuft zum „Flyer“, um aus dem zweit höchsten Riesenrad der Welt, das höchste steht in Singapur, die Stadt von oben zu betrachten. Jürgen und ich machen eine Fahrt auf dem Yarra, was nicht so aufregend ist. Und am Abend machen wir gemeinsam eine Dinnercruising in der nostalgischen Straßenbahn. Das war schon ein sehr ausgefallenes Ambiente, mit einem sehr schmackhaften Menu, und der Wein schmeeeeeeeeeckte! Schon fast zu gut!
Und am Samstag dann der Tag der Wahrheit, wir müssen uns trennen! Frank und Margret fliegen um 17:00 zurück nach Deutschland, für sie ist der Urlaub leider zu Ende. Und wir drei fliegen nach Tasmanien. Unser Flug geht schon um 13:00. Zum Abschied überlasse ich Frank und Margret meine fast volle Weinflasche, damit sie noch einmal auf unser aller Wohl anstoßen können, und steige dann etwas traurig in das kleine gelbe Taxi!
 


Nun brauchen wir ja kein Minibus-Taxi mehr, - wirklich schade - !