Sylvester   2008/09   

   Australien die "Fünfte"  in  Sydney !

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11-Melbourne; 12-Grampians; 13-Echuca; 14-Melbourne; 15-Singapore;  

 


38.500 Kilometer

Wir fliegen
um
die halbe
Welt


 

Und das sind
"Wir"

 

 

 

 

STATIONEN

unserer

 REISE


Singapure


 

 

Schildkröten-
Aufzuchtstation

Sir Stamford Raffles gründete 1819 Singapur

Kulturzentrum die Einheimischen nennen das ausgefallene Gebäude  "Stinkfrucht"

National Museum

 

 - Singapur -

Das dortige Hotel mit Frühstück, den Flughafen Transfer, eine halbtägige, deutschsprachige Stadtrundfahrt, und eine 3-stündige Hafenrundfahrt  habe ich schon über Boomerang gebucht. Nun sind wir also richtige Pauschal Touristen, wir müssen uns um nichts kümmern!

Auf dem Changi Airport Singapur entdeckt Bonsai sofort den Mann, der eine Tafel mit unseren Namen hochhält. Der Driver bringt uns zum „Parkroyal on Kitchener“. Er erzählt uns auch, wann wir zur Stadtrundfahrt abgeholt werden, und dann gibt er uns auch gleich einen Zettel, auf dem steht, dass wir in drei Tagen um 20:00 wieder zum Flughafen gebracht werden. Das klappt ja alles hervorragend!

Als wir unser Gepäck auf dem Zimmer haben, es ist zwar gleich Mitternacht, gehen wir noch mal vor die Tür! Ich denke sofort an Vietnam! Die Fußwege sind gefährlich. Hier ein hoher Bordstein, da eine kleine Rampe, oder es fehlen ein paar Gehwegplatten, man muß sehr aufpassen! Und auch hier findet das Leben auf der Straße statt! (In Australien bekommt man zu dieser Zeit nicht mal mehr ein Bier) Hier sitzen die Menschen immer noch  vor den Garküchen und kleinen Restaurants und essen, aber fast nur Männer!

Sehr angenehm ist, dass es nicht so laut ist wie in Vietnam, und auch die Verkehrsdichte ist „ein Lacher“! Und der nächste Lacher – Singapur, die sauberste Stadt – das können wir schon im Dunkeln sehen, dass das keinesfalls stimmt!

 

 

 

 

 

 

 

 

Während der Stadtrundfahrt erzählt uns die sehr sympathische Chinesin dann auch, mit der Sauberkeit ist es wie mit vielen Dingen, wer neben einem Polizisten ausspuckt, muß Strafe zahlen! Aber wer macht das dann auch schon?

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt 5 Mio. Einwohner, davon ca. 1 Mio Gastarbeiter. Englisch ist die Amtssprache, in der Schule muß als 2. Sprache Mandarin, Indisch oder Malaiisch gelernt werden. Die Fahrpläne zu dem sehr gut ausgebauten Verkehrsnetz sind alle in diesen 4 Sprachen. Rassendiskriminierung gibt es nicht, sagt sie! Und dann erfahren wir auch, wenn sich jemand ein „Dienstmädchen“ als Gastarbeiterin ins Land holt, muss er 5000SIG$ Kaution beim Government hinterlegen. Und zusätzlich muss der Arbeitgeber noch darauf achten, dass das Mädchen nicht schwanger wird, dann verfällt die Kaution an den Staat. Somit muß der Boß  mit der jungen Frau alle halbe Jahr zum Arzt, für die Langzeit „Pille“ und das sind dann wiederum Kosten. Und sicher ist dieses Problem auch der Grund dafür, dass z.B. in unserem Hotel nur Zimmerboys arbeiten. Oder Frauen, die aus dem gebärfähigen Alter raus sind! Vielleicht ist es auch einer der Gründe, warum so viele hübsche junge Männer eng umschlungen durch die Straßen laufen.

 

 

 

 

 

 

Wir besichtigen den Orchideen Garten, der sehr beeindruckend ist. Natürlich lassen wir auch China Town nicht aus, obwohl, so groß ist der Unterschied nicht im Vergleich zu den anderen Stadtvierteln.

 Ausgenommen natürlich das Finanzzentrum, da ragen die verglasten, glatten Bürotürme in die Höhe! Wir erfahren dass es sehr teuer ist, ein eigenes Auto zu haben, alle Straßen sind Mautpflichtig, und zusätzlich muß noch eine hohe Steuer bezahlt werden.

 

 

 

Aber immerhin haben 92% aller Einwohner eine eigene Wohnung, das wird vom Staat gefördert. Später erkunden wir die Stadt zu Fuß.

 

 

 

 

 

 

 

Wenn es überhaupt einen Gehweg gibt, ist er so schmal, dass wir nur im Gänsemarsch laufen können, wobei der Vorderste dann immer ansagt:“ Achtung kleine Stufe, hohe Kante, kleine Rampe, und sofort“!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In einem kleinen Café in einem EKZ lasse ich versehentlich meinen Rucksack liegen! Als wir schon diverse „Rolltreppen“ entfernt sind, kommt der junge Kellner winkend hinter uns her gerannt! 

Zum Essen landen wir am Abend in einem Indischen Straßenlokal, sehr preiswert sehr nett, wir haben viel Spaß mit den jungen Kellnern, und sie mit uns! Das war mit Abstand das netteste Lokal, wir haben auch im Hotel gegessen, da war es unverhältnismäßig teuer! Einmal waren wir bei einem Chinesen, das Lokal war so kalt, wie die Suppe, und die Bedienung sehr unfreundlich.

Ein Phänomen sind für uns die vielen Geld-Wechselstuben, vor denen fast immer lange Menschenschlangen stehen. Wahrscheinlich hängt das mit dem bunten Gemisch der Nationalitäten zusammen, vielleicht tauschen die vielen Gastarbeiter ihren Lohn in die jeweilige Landeswährung, um das Geld dann nach Hause zu schicken? Es interessiert uns brennend, aber leider können wir das Geheimnis dieses „big business“ nicht ergründen!