Sylvester  2008/09   

   Australien die "Fünfte"   in  Sydney !

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1-Aufbruchsstimmung; 2-Sydney; 3-Jahreswechsel in Sydney; 4-Neuseeland - die Südinsel: Christchurch; 5-Te Anau;
6-Queenstown; 7-Franz Josef-Punakaiki; 8-Motueka-Abel Tasman-NP-Greymouth: 9-Melbourne: 10-Tasmanien
11-Melbourne;Echuca;Grampians;Melbourne 12-Singapore;



 

38.500 Kilometer

Wir fliegen
um
die halbe
Welt


 

Und das sind "Wir"

 

 

 

 

 

 

STATIONEN

unserer

 REISE

 


 

 

Schon als ich im September 2007 in Sydney unter der Harbour Bridge liege, denke ich darüber nach, wie es wohl wäre, hier ein Sylvesterfeuerwerk zu erleben. Auch als wir Australien „die Vierte“ längst beendet haben, kommt mir der Gedanke immer öfter in den Kopf. Im April/Mai 2008 spreche ich   mit Bonsai über meine Reisepläne, der mit Begeisterung zustimmt. Und so einigen wir uns, dass wir am 28.12.08 zu unserer 5. Australienreise aufbrechen wollen. Wir, das heißt Jürgen, Bonsai und ich, werden am 30.12.08 in Sydney eintreffen und erst am 5.02.09 wieder Richtung Heimat fliegen. In den dazwischen liegenden 41 Tagen wollen wir auch nach Neuseeland, worüber sich Jürgen besonders freut! John, der dortige Motorradvermieter von www.motorcycle-hire.co.nz, ist ebenfalls ein Oldtimer Freak. Und von NZ wollen wir nochmals nach Tasmanien. Diese Eckdaten gebe ich an Boomerang weiter, damit die passenden Flüge zusammengestellt werden können. Schnell zeigt sich, wir müssen den Tourverlauf etwas umstellen, denn es gibt keine Direktverbindung zwischen Neuseeland und Tasmanien. Immer müssen wir über Melbourne oder Sydney fliegen. Wir entscheiden uns für Melbourne, dort können wir dann noch für ein paar Tage Motorräder mieten und in die Grampians fahren, dieser National Park war bei unserem Besuch 2006 fast vollständig gesperrt – Buschfeuer. Ende Mai entscheiden sich dann noch Frank und Margret, unser Freunde aus Köln mit uns zu fliegen. Auch wenn sie nicht den ganzen Trip aus Zeitgründen mitmachen können, freue ich mich sehr! Zu dieser frühen Jahreszeit preiswerte Flüge zubekommen ist eigentlich keine Problem, aber bezahlbare Übernachtungen in Sydney sind fast nicht zu finden. Hotels, in denen wir während unserer vorherigen Reisen gewohnt haben, verlangen für die Sylvesternacht jetzt pro Person bis zu 385€ im Doppelzimmer, fast unglaublich! Ich gehe selber im Internet auf Suche, und sehe, fast alle Hotels sind trotz dieser exorbitanten Preise, ausgebucht! Bonsai und ich surfen stundenlang im Netz, um irgendwo in Sydney eine bezahlbare Accommodation zu finden, denn ohne Zimmer nutzt uns der preiswerteste Flug nichts.Dann stoßen wir auf das AARONS-Hotel, ein einfaches kleines Haus in China Town, sehr zentral gelegen, was an sich schon prima ist In der Sylvesternacht kostet ein Doppelzimmer 200$. Ab 1. Januar beträgt der Zimmerpreis dann nur noch 100$! Aus den Bewertungen ist zu ersehen, dass es keine Luxusherberge ist, aber wohl doch annähernd sauber, und nur das ist für uns wichtig. Ohne lange zu überlegen buchen wir die letzten 3 Doppelzimmer! Und als die Bestätigung vom AARONS kommt, können wir endlich auch die Flüge buchen, der niedrige Preis ist nur bis 15. Juni 2008 verbindlich. Und die Flüge müssen auch sofort voll bezahlt werden. Die weitere Planung gehe ich dann ganz relaxt an. Motorräder bestellen, Fahrtroute und Tageskilometer auf NZ festlegen, die jeweiligen Übernachtungen vorbuchen, es gibt nicht so ein großes Angebot an Motels wie in Australien. Ende November komme ich, eher zufällig, nochmals auf die Website mit den Bewertungen des AARONS Hotel in Sydney. Und da sträuben sich mir die Nackenhaare, es gibt nur noch negative Meinungen, ein Chinese schreibt; er ist rund um die Welt gereist, hat in vielen schlechten Hotels übernachtet, aber das AARONS ist wirklich das Schlechteste! Noch in derselben Nacht frage ich bei 63 „Bed and Breakfest“ Häusern in Sydney an. Die Antworten kommen postwendend – „sorry, we are full booked „-! Noch heute ärgere ich mich darüber, dass ich nicht schon im Mai nach B&B gesucht habe,  denn es gibt wirklich ganz entzückende kleine Pensionen in der Millionenstadt. Aber schließlich tröste ich mich mit dem Gedanken, wenn die Zimmer zu schlimm sind, ziehen wir nach der Sylvesternacht einfach um, denn ab 1. Januar gibt es jede Menge billiger Hotelangebote.