Südschweden - Insel Öland

13.6.07 – 17.06.07

 

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Australien
2007
Start:23.09.

 


 

 

Um öresundkartedie Mittagszeit fahren wir, vorbei an dem Kopenhagener Airport, auf die große Öresundbrücke  zu. Die Straße verschwindet aber vorher noch  in einem Tunnel und der irre Sound von Bettinas Buell vor mir begleitet mich über die nächsten vier Kilometer, so lang ist der Tunnel.
Die Brücke schwebt an ihrem höchsten Punkt immerhin 65 Meter über dem Wasser.
Der Blick der sich einem bietet ist schon gigantisch, obwohl, so richtig kann ich es nicht genießen, es gibt keine Haltebuchten! Nur gleich am Anfang auf dänischer Seite, das merken wir aber erst als wirMautstelle Malmö schon durch die schwedische Mautstelle sind. Von dort sieht man die Brücke dann  überhaupt nicht mehr! Auf einem kleinen Rastplatz vertreten wir uns mal kurz die Beine, es ist viel zu kalt um länger zu stehen, schade, die Sonne ist in Kopenhagen geblieben. Aber  unserer guten Laune tut das keinen Abbruch, mit viel "Gegacker" machen wir uns auf den weiteren Weg, denn etwa 350 Kilometer liegen noch vor uns. Über Lund und dann bis Hörby fahren wir  auf der E22, da biegen wir dann nach Hör ab. Aha, und nach Ystad geht´s hier auch. Wer die Krimis von Henning Mankell liest, kennt diesen Ort. Nach und nach werden die Straßen  etwas Bikerfreundlicher, sanfte Kurven, wenig Verkehr, und die Sonne scheint auch wieder! Es macht sehr, sehr viel Spaß! Aber trotzdem, langsam macht sich unser weich gerittenes  Sitzfleisch bemerkbar. Wir brauchen dringend eine Pause! Abseits der Straße, auf einer kleiner Lichtung, löffelt Undine  in rasender Geschwindigkeit ihre Haferflocken, und dann scheucht sie uns schon wieder weiter!
Anne meint ganz trocken; eine  nicht therapierbare Hyperaktive! Über solche Bemerkungen kann  Undine sich schlapp lachen!
Bei unserem nächsten Stopp in Thingsryd müssen wir alle tanken, und das ist immer ein kleines Abenteuer. Manchmal muß man  sich an der Kasse anmelden, um die entsprechende Säule frei schalten zu lassen. Nun muß  die gewünschte Oktanzahl an der Säule eingestellt werden. Dann muß man auch noch darauf achten dass man nicht an eine Säule nur für schwedische Kontokarten, die gibt es auf jeder Tanke mehrfach, fährt! In Thingsryd machen wir dann auch in einem kleinen Cafe, mit Blick auf einen See, eine längere Pause. Leider gibt es keinen Cappuccino für Anne, das Getränk ist nicht in Schweden "angesagt" wie wir später noch mehrfach feststellen. Über Emmaboda fahren wir weiter in Richtung Kalmar. Und damit wird die Straße dann auch wieder gerader und eintöniger die Ortschaften liegen dichter beisammen, der Verkehr nimmt zu. Wir zotteln schon geraume Zeit hinter einem PKW her. Als wir fast am Ortsausgang sind, hält der auch noch an einem Zebrastreifen, gerade will ich mich "aufregen" da sehe ich einen Fasanenhahn von links aus dem Gebüsch kommen,  laut schnatternd humpelt er auf den Zebrastreifen zu. Anne ärgert sich wohl auch über den Autofahrer der an einem "leeren" Fußgängerüberweg hält, sie schiebt sich rechts an Undine vorbei, um dann ganz langsam rechts neben das Auto  zu fahren um sich den Typen mal aus der Nähe anzusehen. Und ich denke was denn nun! Will sie den Fasan platt fahren? Der ist doch wohl schon mal unter die Räder gekommen! Oder hat sie etwa noch nie einen Fasan aus der Nähe gesehen? Nee, sie hat den Vogel erst entdeckt als er fast vor ihrem Rad "schimpfend" und humpelnd Elchüber die Straße läuft. Schade dass niemand  so schnell einen Fotoapparat zu Hand hat, es war wirklich ein Bild für die Götter, der humpelnde Fasan und die erstaunt guckende Anne, die dann mit einem coolen leichtem Wink dem Autofahrer wieder "großzügig"  den Vortritt lässt! Und wir weiter hinter ihm herfahren, bis er endlich irgendwo abbiegt. Von Kalmar bekommt man nicht viel zu sehen. Die Umgehungsstraße führt über einige Kreisverkehre durch ein kleines Industriegebiet und dann sind wir auch schon auf der etwa 6 Kilometer langen Ölandsbron, der Brücke über den Kalmarsund.  Aber nun zieht sich die Fahrerei in die Länge, irgendwie habe ich das Gefühl wir kommen überhaupt nicht voran. Obwohl, es sind wohl nur noch 60 Kilometer  für mich fühlt es sich an wie  mindestens 180!
Nach 11 Stunden und 709 (lt.BMW-Tacho) Kilometern fallen wir in Löttorp ein. Binnen kürzester Zeit hat Undine das Haus "bewohnbar" gemacht alle VersorgungsleitungenKüche angeschlossen, und dann gurgelt die Kaffeemaschine auch schon vor sich hin. Wir sind Happy, es war eine toller Tag obwohl wir natürlich schon den einen oder anderen Knochen spüren. Was uns aber nicht davon abhält mal eben mit den Fahrrädern zum einkaufen zu fahren, und nach dem Abendessen auch noch eine Radtour von etwa 12 Kilometern zu machen. Als wir dann kurz vor Mitternacht schlafen gehen, "fällt" mir wahrscheinlich einer der großen Bäume auf den Kopf, denn ich kann mich  nur noch daran erinnern dass ich mich hingelegt habe!
Am Morgen begrüßt Anne mich; hasst du nicht immer erzählt du schläfst so schlecht? Das kann überhaupt nicht sein! Du hast so geschnarcht, ich konnte kaum einschlafen!
Äh, ja? Keine Ahnung ich habe nichts gemerkt und nichts gehört, ich hab so superWindmühle gut geschlafen wie lange nicht mehr, grinse ich sie an!
Bettina, die im Nebenhaus schläft, kommt mit großen Augen zum Frühstück und erzählt; sie hat morgens gegen 4:00 einen Baby-Elch vor ihrem offenen Zimmerfenster gesehen! Um das Tier nicht zu verscheuchen, ist sie ganz still liegen geblieben und hat darauf gewartet dass es heller wird. Dann hat sie ganz, ganz vorsichtig nach ihrer Brille gegriffen um  das,  doch schon ziemlich große Geweih, besser betrachten zu können. Und da wurde aus dem Baby-Elch diese kleine Windmühle, deren Flügel im Halbdunkel einem Elchgeweih ähnelten!  Undine, ich würde mich ja bei dem Erbauer der Windmühle beschweren! :-)))  Jedenfalls haben wir mit der Story  am frühen morgen schon viel, viel zum Lachen!
Es ist noch nicht mal 9:00 Uhr da haben wir schon ein großes Frühstück hinter uns, Pferdeund sitzen auf den Fahrrädern um zum Strand zu fahren. Der Wind ist recht kräftig aber die Sonne lacht, aber wir lachen noch mehr! Selbst die Pferde stecken neugierig ihr Köpfe übern Zaun um zu sehen wer da am frühen Morgen schon so laut schnatternd und gackernd durch die Einsamkeit fährt.

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Strand"   Badenixe  Schweden

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