Südschweden - Insel Öland

13.6.07 – 17.06.07

 

Reiseroute



Lübeck
Puttgarden
Rödby
Kopenhagen
Malmö
Kalmar

Löttorp/Öland

 


Schweden

So wurde das Holz früher transportiert
absolute Schwerstarbeit

Pfefferminzbonbon
gefällig?
Nee, danke!

Trollskogen

 

Der alte Leuchtturm
in
Hagaby

Leuchtturm

Leuchtturm Hagaby

Ob der Kahn noch seetauglich ist?

Segler

Der warme Pullover reicht nicht! "Klugerweise" hat Anne das Winterfutter ihrer neuen Rukka zuhause gelassen!

Hau, ruck! Alles einziehen!

 

NAVIGATION

 



Am Samstag Morgen sieht der Himmel noch grauer aus, und es ist auch noch etwas kühler geworden. Die Wettervorhersage ist nicht grandios. Es soll regnen, auch am Sonntag!
Mit leichtem Grausen denken wir an die Rückfahrt. Aber heute ziehen wir uns erstmal einen Pullover mehr an und starten zu unserer letzten Inselrundfahrt.
Die erste Station ist der Trollskogen oder auch  "Zauberwald" an der nordöstlichen Spitze von Öland. Ein Naturschutzpark in der "natürlichen" Art. Er kostet keinen Eintritt! Schon beim betreten der Anlage kommt ein junge Parkwächterin auf uns zu und fragt in reinstem Deutsch, ob wir ihr vielleicht die deutsche Bezeichnung für einige Tiere nennen können, und damit hält sie uns kleine Schubladen hin, in denen unterschiedlich große Käfer, aufgepieckt in Watte, liegen. Undine kann ihr etwas weiter helfen.
Es gibt keine Zäune, die Rinder, manche tief schwarz, mit glänzendem Fell, samt ihrer Kälber grasen zwischen den alten Kiefern und Eichen. Die  Wanderwege gleichen  eher Trampelpfaden und sind dadurch sehr gut in die Umgebung integriert.
In dem Gebiet wachsen viele bedrohte und ungewöhnliche Pflanzenarten, z.B. "Winterlieb" und das "Schwertblättrige Waldvögelein". Auch die älteste Eiche Ölands steht im Trollkogen, die  "Zaubereiche" . Man kann sich bestimmt einige Stunden dort aufhalten und durch den "Busch" wandern, und wenn Regina jetzt hier wäre würden wir es sicher auch tun, so aber machen wir uns bald auf den Rückweg.

                 alter Baum Leuchtturm  Trollskogen Schweden Trollskogen

Natürlich macht so eine "lange" Wanderung hungrig und durstig! DarumKuchen ist unser nächster Stopp an einer kleinen Bäckerei! Da gibt es nicht nur Cappuccino, sondern auch diesen leckeren Frosch, aus grünem Marzipan mit Sahne gefüllt! Mindestens "100.000 Kalorien"
Weil der Kuchen hier so gut schmeckt und so appetitlich aussieht versorgen wir uns auch gleich mit Reiseproviant für den Heimritt am Sonntag. Dann folgen wir wieder brav Undine, über Stock und Stein, auch durch das Weidegatter, das sie für uns öffnet. Und dann landen wir auf diesem abgeschiedenen Fleckchen!
Und was macht Bettina? Läuft nur noch in gebückter Haltung über Strand!
Oh, hier gibt`s "endlich" mal ein paar Steine! Die muss ich unbedingt einsammeln!

                      Strand  Bettina

                                   Strand   Motorradhelm

Wie gut dass Bettina keine Fische sammelt! Davon gab es nämlich am vorherigen Strand  reichlich!

Ich glaube mittlerweile sind wir alle "hyperaktiv"! Nach einer kurzen Mittagspause schwingen wir uns schon wieder auf die Fahrräder! Der  starke Wind kommt wie "immer" von vorne als wir uns   auf den Weg zur Küste machen. Wir wollen zu einem kleinen Leuchtturm der auf dem privaten Gelände eines alten Künstlers steht. Das ganze Anwesen macht einen etwas verfallenen Eindruck. Angefangen bei dem Bootssteg. Auch der kleine Segler sieht nicht so aus als ob man damit wirklich aufs Wasser könnte. Und erst recht der alte "Triumph Spitfire" der in offenen Garage vor sich hingammelt. Schade!

                                      Kanone  Handschuhe  Oldtimer

Obwohl ich ja den ganzen Tag auf Achse war und wir auch nicht allzu früh ins Bett gegangen sind, kann ich mal wieder nicht schlafen. Ich höre Regen, oh, Kopfkissen über die Ohren! Ich dreh mich von einer Seite auf die andere! Und dann höre ich den Regen wie er über mir auf Dach tropf, und damit ist mich die Nacht um 4:00 zu Ende. Ich stehe leise auf und sehe, so doll regnet es gar nicht! Kurze Zeit später steht auch Anne und Undine in der Küche, entweder war ich nicht leise genug, oder die beiden konnten auch nicht richtig schlafen. Nur von Bettina ist noch nichts zu sehen. Wir hatten ja auch am Abend beschlossen dass wir erst um 6:00 losfahren. Die Uhr ist noch nicht mal 5:00 da haben wir schon unser Gepäck verladen. Nun muss Bettina doch geweckt werden, vorsichtig klopfe ich an ihr Fenster im Nachbarhaus, sie antwortet sofort, ist aber noch total  verschlafen als sie rauskommt. Es ist doch noch viel zu früh grummelt sie! Ja, Sorry!
Um 5:30 fahren wir vom Grundstück, es ist trocken, aber verdammt kalt, jeder zieht das an, was er an warmen Pullovern im Gepäck hat.
Mit 90/100kmh zuckeln wir in Richtung Festland. Es begegnet uns kein Auto! Nur sitzt ab und an mal ein Hase auf einer der vielen Wiesen. Aufgrund der unsicheren Witterungsverhältnisse haben wir beschlossen die E22 entlang der Küste zu fahren. Und wenn man die schwarzen Wolken rechts von uns betrachtet, war das sicher eine kluge Entscheidung. Es ist zwar eine ziemlich langweilige Fahrerei aber immerhin kommen wir trocken bis zur Öresundbrücke. Unsere "Eintrittskarten" hat Undine schon auf dem Hinweg gekauft. Für hin und zurück beträgt die Maut 38€ pro Bike.
Am Ende der Brücke stoppen wir noch mal für ein schnelles Foto, aber es ist viel zu diesig! Dann gehts ab in den Tunnel! Und  wieder habe ich den  rattenscharfen Sound der BUELL im Ohr. Als wir die dänische Seite erreichen wird es auch schlagartig warm! Also, raus aus  den Regenklamotten und den warmen Sachen!

                                                  Tankstelle

Nur Bettina ist skeptisch und behält ihr Regenzeug an, und damit ist sie dann auch gut beraten. Kurz vor Rödby öffnet sich der Himmel Schleusenartig! Wir schaffen es gerade noch unter eine Brücke damit Undine in ihre Pelle schlüpfen kann. Und dann geht der Regen richtig los, man kann kaum noch die Beschilderung erkennen, auf der Straße steht Wasser, es ist ein ungutes Fahrgefühl, besser wäre es jetzt ein "Boot" zu haben! Aber unter der Brücke stehen zu bleiben, war genau so riskant!
Gott sei Dank dauert der Spuk nicht allzu lange! An der Fähre nieselt es nur noch, und auch in auf deutscher Seite ist das Wetter gnädig mit uns! Nach 10 Stunden und 650 Kilometern fahre ich meine Garage.
Ich finde wir waren ein Super-Team! Undine, danke! Warst ein toller Tourguide !


Auch wenn wir nicht "Solliden" den Sommersitz der königlichen Familie auf Öland besucht haben :-)))) 

                                        Schloßgarten

                        Aber -  vielleicht im nächsten Jahr????

 

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