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Löttorp/Öland


So wurde das Holz früher transportiert absolute Schwerstarbeit

Pfefferminzbonbon gefällig? Nee, danke!


Der alte Leuchtturm in Hagaby


Ob der Kahn noch seetauglich ist?

Der warme Pullover reicht nicht! "Klugerweise" hat Anne das
Winterfutter ihrer neuen Rukka zuhause gelassen!

Hau, ruck! Alles einziehen!

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Für Ende 2011 suche 1-2
Reisebegleiter, Bikerinnen/Biker, die Lust haben für einige Wochen mit mir nach
Australien oder Neusseland zureisen? Wer Interesse hat, sende mir bitte eine
email. bikemariechen@yahoo.de Am Samstag Morgen sieht der
Himmel noch grauer aus, und es ist auch noch etwas kühler geworden. Die
Wettervorhersage ist nicht grandios. Es soll regnen, auch am Sonntag! Mit
leichtem Grausen denken wir an die Rückfahrt. Aber heute ziehen wir uns erstmal
einen Pullover mehr an und starten zu unserer letzten Inselrundfahrt.
Die
erste Station ist der Trollskogen oder auch "Zauberwald" an der nordöstlichen Spitze von
Öland. Ein Naturschutzpark in der "natürlichen" Art. Er kostet keinen
Eintritt! Schon beim betreten der Anlage kommt ein junge Parkwächterin auf uns
zu und fragt in reinstem Deutsch, ob wir ihr vielleicht die deutsche Bezeichnung
für einige Tiere nennen können, und damit hält sie uns kleine Schubladen hin, in
denen unterschiedlich große Käfer, aufgepieckt in Watte, liegen. Undine kann ihr
etwas weiter helfen. Es gibt keine Zäune, die
Rinder, manche tief schwarz, mit glänzendem Fell, samt ihrer Kälber grasen zwischen den alten Kiefern und Eichen. Die
Wanderwege gleichen eher Trampelpfaden und sind dadurch sehr gut in die Umgebung
integriert. In dem Gebiet wachsen viele bedrohte und ungewöhnliche
Pflanzenarten, z.B. "Winterlieb" und das "Schwertblättrige Waldvögelein". Auch die
älteste Eiche Ölands steht im Trollkogen, die "Zaubereiche" . Man kann
sich bestimmt einige Stunden dort aufhalten und durch den "Busch" wandern, und
wenn Regina jetzt hier wäre würden wir es sicher auch tun, so aber machen
wir uns bald auf den Rückweg.

Natürlich macht so eine "lange" Wanderung hungrig
und durstig! Darum
ist unser nächster Stopp an einer kleinen Bäckerei! Da gibt
es nicht nur Cappuccino, sondern auch diesen leckeren Frosch,
aus grünem Marzipan mit Sahne gefüllt! Mindestens "100.000 Kalorien" Weil der
Kuchen hier so gut schmeckt und so appetitlich aussieht versorgen wir uns auch
gleich mit Reiseproviant für den Heimritt am Sonntag. Dann folgen wir wieder
brav Undine, über Stock und Stein, auch durch das Weidegatter, das sie für uns
öffnet. Und dann landen wir auf diesem abgeschiedenen Fleckchen! Und was macht
Bettina? Läuft nur noch in gebückter Haltung über Strand! Oh, hier gibt`s "endlich" mal ein paar
Steine! Die muss ich unbedingt einsammeln!


Wie gut dass Bettina keine Fische sammelt!
Davon gab es nämlich am vorherigen Strand reichlich!

Ich glaube mittlerweile sind wir alle "hyperaktiv"! Nach einer kurzen
Mittagspause schwingen wir uns schon wieder auf die Fahrräder! Der starke
Wind kommt wie "immer" von vorne als wir uns auf den Weg zur Küste
machen. Wir wollen zu einem kleinen
Leuchtturm der auf dem privaten Gelände eines alten Künstlers steht. Das ganze
Anwesen macht einen etwas verfallenen Eindruck. Angefangen bei dem Bootssteg.
Auch der kleine Segler sieht nicht so aus als ob man damit wirklich aufs Wasser
könnte. Und erst recht der alte "Triumph Spitfire" der in offenen Garage vor
sich hingammelt. Schade!

Obwohl ich ja den ganzen Tag auf Achse war und wir auch nicht allzu früh ins Bett
gegangen sind, kann ich mal wieder nicht schlafen. Ich höre Regen, oh,
Kopfkissen über die Ohren! Ich dreh mich von einer Seite auf die andere! Und
dann höre ich den Regen wie er über mir auf Dach tropf, und damit ist mich die
Nacht um 4:00 zu Ende. Ich stehe leise auf und sehe, so doll regnet es gar
nicht! Kurze Zeit später steht auch Anne und Undine in der Küche, entweder war
ich nicht leise genug, oder die beiden konnten auch nicht richtig schlafen. Nur
von Bettina ist noch nichts zu sehen. Wir hatten ja auch am Abend beschlossen
dass wir erst um 6:00 losfahren. Die Uhr ist noch nicht mal 5:00 da haben wir
schon unser Gepäck verladen. Nun muss Bettina doch geweckt werden, vorsichtig
klopfe ich an ihr Fenster im Nachbarhaus, sie antwortet sofort, ist aber noch
total verschlafen als sie rauskommt. Es ist doch noch viel zu früh
grummelt sie! Ja, Sorry! Um 5:30 fahren wir vom Grundstück, es ist trocken, aber verdammt kalt,
jeder zieht das an, was er an warmen Pullovern im Gepäck hat. Mit 90/100kmh zuckeln wir in Richtung Festland. Es begegnet uns kein Auto! Nur sitzt ab und an mal ein Hase auf einer der vielen Wiesen.
Aufgrund der unsicheren Witterungsverhältnisse haben wir beschlossen die E22 entlang der Küste
zu fahren. Und wenn man die schwarzen Wolken rechts von uns betrachtet, war das
sicher eine kluge Entscheidung. Es ist zwar eine ziemlich langweilige Fahrerei
aber immerhin kommen wir trocken bis zur Öresundbrücke. Unsere "Eintrittskarten"
hat Undine schon auf dem Hinweg gekauft. Für hin und zurück beträgt die Maut 38€
pro Bike.
Am Ende der Brücke stoppen wir noch mal für ein schnelles Foto, aber es ist
viel zu diesig! Dann gehts
ab in den Tunnel! Und wieder habe ich den rattenscharfen Sound der BUELL im Ohr.
Als
wir die dänische Seite erreichen wird es auch schlagartig warm! Also, raus aus
den Regenklamotten und den warmen Sachen!

Nur Bettina ist skeptisch und behält ihr Regenzeug an, und damit ist sie dann
auch gut beraten. Kurz vor Rödby öffnet sich der Himmel Schleusenartig! Wir schaffen es gerade
noch unter eine Brücke damit Undine in ihre Pelle schlüpfen kann. Und dann geht
der Regen richtig los, man kann kaum noch die Beschilderung erkennen, auf der
Straße steht Wasser, es ist ein ungutes Fahrgefühl, besser wäre es jetzt ein
"Boot" zu haben! Aber unter der Brücke stehen
zu bleiben, war genau so riskant! Gott sei Dank dauert der Spuk nicht allzu
lange! An der Fähre nieselt es nur noch, und auch in auf deutscher Seite ist das
Wetter gnädig mit uns! Nach 10 Stunden und 650 Kilometern fahre ich meine
Garage. Ich finde wir waren ein Super-Team! Undine, danke! Warst ein toller
Tourguide !
Auch wenn wir nicht "Solliden" den
Sommersitz der königlichen Familie auf Öland besucht haben :-))))

Aber - vielleicht im nächsten Jahr????


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