Südschweden - Insel Öland

13.6.07 – 17.06.07

 










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Australien
2007
Start:23.09.


 


Ahrensburger-Bikerinnen on Tour


Undine, (unsere Dudelsack spielende Springmaus, nie kann sie still sitzen und schon gar nicht still stehen!)  kommt im November 2006 zu unserem Bikerrinnen-Stammtisch mit dem Vorschlag; lasst uns  doch mal in der nächsten Saison eine Motorradtour nach Schweden  machen!
Kaum einer von uns nimmt den Vorschlag so richtig ernst. Draußen ist es dunkel und kalt, und Schweden hat für mich immer einen kalten, dunklen "Beigeschmack"
Auf die Frage wie weit es denn ist, antwortet sie prompt -700 Kilometer- upps!
Undine kennt sich aus in Schweden,  ihre Eltern haben auf Öland ein Haus, und seit ihren  Kindertagen zieht es sie dort hin. Wir hören ihr eine Weile zu wie sie  voller Begeisterung ein "Referat" über Schweden hält. Und damit weckt sie nicht nur mein Interesse, auch Anne  fühlt sich angesprochen.
Ein bisschen später entschließen sich auch Triumph Anja und Bettina von den "Segebergerinnen" die Schweden-Tour mit zu machen.
Anfang Dezember 06 fällt Anne von der Leiter: Fersenbeinbruch! Der Doc sagt; der Fuß wird mindestens vier Monate nicht belastbar sein! Hektisch "rechnet" Anne und tröstet sich, wenn ich im April wieder laufen kann, dann kann ich auch mit nach Schweden fahren. Okay, das mit dem Laufen ist noch nicht so toll, aber sie kann wieder fahren, manchmal sehr, sehr rasant! Im Mai wird dann "Triumph Anja" krank, so dass sie nicht mit fahren kann, wirklich sehr schade!
Und endlich ist dann "der" Juni da. Schon seit Tagen haben wir grandioses Wetter, eigentlich zum biken schon viel zu warm! Aber als ich am Mittwoch den 13.06.07  morgens Treffpunktum 5:00 mein Mopped aus der Garage hole, regnet es ! Laut  schimpfend mache ich mich auf den Weg zu unserem Treffpunkt . Anne und Undine stehen schon an der AB Bargteheide! Und ich dachte  ich bin die Erste, weil ich 15 Minuten vor der verabredeten Zeit bin. Wir schwingen uns in die Sättel, auf nach Lübeck und Bettina einsammeln. Auch sie ist lange vor der Zeit da! Der Himmel ist grau als  wir uns auf die langweilige Autobahn nach Puttgarden begeben,  es ist verdammt kühl aber trocken!
Undine kauft die Fährkarten für uns,  habe ich vielleicht doch "all including" gebucht? :-)))) Hin und zurück pro Bike 70 Euro auch nicht gerade geschenkt.
Wir stehen noch nicht mal richtig auf der Wartespur, als wir auch schon auf die Fähre fahren können, das klappt ja wie verrückt! Das verzurren der Motorräder geht zackig. Nur einen an der Schiffswand befestigten Spanngurt über die Sitzbank legen und am Schiffsboden einhaken. Wir wollen uns schnell auf die Suche nach der Cafeteria machen, die Fähre benötigt nur 45 Minuten für die Überfahrt nach Rödby, aber da fragt Bettina; hat einer mein Portemonnaie  gesehen? Ich habe es hier auf meine Sitzbank gelegt! Nein, niemand von uns hat es gesehen, wir sind am zweifeln ob sie es überhaupt hatte, oder evtl. schon an der Tanke vergessen hat.
Nein, Bettina schwört Stein und Bein, ich habe es hier auf meine Sitzbank gelegt. Sie packt alle Taschen ihrer Jacke aus, wir "klopfen" sie ab. Der Tankrucksack wird untersucht, nichts, die Börse ist wie vom Erdboden verschluckt, und wir sind uns sicher, ein Fremder war nicht in unserer Nähe. Immer wieder sucht Bettina ihre Taschen ab, nichts! Das Portemonnaie ist weg. Mittlerweile hat das Schiff schon den Hafen verlassen, dass heißt, Bettina muss von der dänischer Seite  sofort mit der nächsten Fähre zurück. Nicht nur Geld und Kreditkarten, die sie natürlich schnellstens sperren lassen muss, ihr "halbes" Leben befindet sich in der  Börse.  Wieder und wieder umrunden wir den Platz auf dem ihr Bike steht, plötzlich hat Undine das FährePortemonnaie gefunden, es lag genau auf dem Kettenschutz. Erleichtert  gehen wir dann ganz entspannt einen Papp-Kaffee trinken (3,22€) oh. oh, na ja, er war immerhin heiß, aber eigentlich hätten wir nach dem Adrenalinschub einen Schnaps gebraucht!
In Rödby/DK kommen wir zügig von der Fähre und aus dem Hafengelände raus. Und je näher wir Kopenhagen kommen, desto freundlicher wird der Himmel. Das Fahren macht aber nicht wirklich Spaß, Baustellen, Geschwindigkeitsbegrenzungen, und da wo keine Beschränkungen sind, fahren die dänischen Autos mir ziemlich aggressiv fast bis aufs Nummernschild.  Oder wie in einem Falle, wir überholen ein Auto, als ich neben ihm bin, gibt er soviel Gas dass ich nicht hinter Bettina wieder nach rechts komme, gleichzeitig setzt das Auto hinter mir die Lichthupe ein, er möchte mich gerne überholen. Das nervt mich dann doch ein bisschen. Eigentlich erstaunlich, denn fast jeder kennt die hohen Geldstrafen der Skandinavier bei Verkehrsvergehen.

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